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...wenn es keinen Sinn mehr macht...

...wenn es keinen Sinn mehr macht... - Goldseele

Ein Gastbeitrag von Andreas Alexander Pütz

Wenn es keinen Sinn mehr macht.

Jeder kennt die Namen: Burnout, Depression, Lebensunlust, Ziellosigkeit, Sinnlosigkeit.

Was wäre, wenn es für alle diese Phänomene eine Erklärung gibt. Nicht spektakulär und doch wahr.

Wenn man zugeben muss, dass man sich einfach verrannt hat und den Ausgang nicht mehr findet.

Also man ziellos geworden ist.

Die Suche nach dem Sinn...

Stell dir einmal vor, dass du dein ganzes Leben, weil es von der Gesellschaft so vorgeben wurde, immer in die gleiche Richtung gerannt bist. All  deine Energie in das gesteckt hast, was man von dir erwartet hat. Und du als Manager irgendwann merkst, dass das an Dir, an dem was dich ausmacht, ganz weit vorbei geht.

Nur, was tust du dann? Du kennst nur, zu funktionieren. Also auf dem Weg immer weiterzugehen.

Du merkst zwar, dass du nicht mehr kannst, doch alle normalen Angebote zielen darauf, dich wieder ins Funktionieren zu bringen.

Tot schweigen hilft nicht.

Also denkst du dir, dass mit dir was nicht stimmen kann und dass es darum geht, weiter zu funktionieren.

Und deine Suche nach dem Sinn fällt fast hinten runter. Du vergisst das einfach.

Und eines Tages hast du das, was heute viele haben. Einen richtigen Burnout.

Mit Stempel vom Arzt.

Das ist für dich nicht erträglich. Du suchst nach Lösungen. Und findest im Internet fast nur Angebote, bei denen es ums wieder funktionieren geht.

Das Einzige was dir als Manager auffällt ist, dass es bei Angeboten eine lange Wartezeit gibt.

Die von Monaten bis Jahre geht.

Und sofort kommt dir die Frage, ob du soviel Zeit hast, wo du doch so gebraucht wirst.

Also versuchst du durchzuhalten.

Es kommt fast nicht vor, dass offen darüber geredet wird. Ein Tabu der Gesellschaft.

Können wir uns das leisten, dass so viele Köpfe auf  Dauer nicht mehr funktionieren?

Denn Burnout ist eine heimtückische Krankheit.

Das ist fast so, als wenn man ein Auto im Leerlauf auf Hochtouren laufen lässt.

Das geht einfach kaputt.

Und die Reparatur sieht dann so aus, dass man das Warnlämpchen einfach entfernt.

Alles ist wieder in Ordnung.

Wirklich?

Eine Zweite Gruppe denen man Managereigenschaften nachsagt.

Eine Zweite Gruppe, die an fast dem gleichen Phänomen leidet, und denen auch niemand zuhört, findet sich bei Frauen, bei ganz normalen Frauen. Die Versuchen, die gesellschaftliche Norm zu erfüllen. Immer fit, immer up to Date, alles im Griff, immer am Lächeln.....

Auch hier findet man sehr viele mit Burnout. Mit richtigem Burnout, denn eine Mutter fällt nicht aus. Sonst hat sie versagt. Und das sieht man. Anders als bei Managern, die oft im Geheimen leben.

Und wird gemieden, sprich tot geschwiegen.

Genau wie bei Managern. Oder hört man vom Zusammenbruch etwas?

Was ist das Gemeinsame bei Managern und Frauen....

Beide haben eine angenommene Realität übernommen, weil es so vorgelebt wird.

Von wem? Der sogenannten Gesellschaft..

Ohne das je zu hinterfragen.....

Das wäre ein Anfang.....

Zu Hinterfragen, warum man das überhaupt tut.

Mir fällt da nur die Antwort einer erfolgreichen Steuerberaterin ein.

„Wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich nie selbstständig geworden.“

Heute ein großer Betrieb mit vielen Angestellten.

Immer geschäftig....

Sehr zum Leidwesen der Töchter, die das Kindermädchen besser kennen wie die eigene Mutter.

Die Gefahr beim Burnout ist die nicht erkannte Sinnlosigkeit.

Es ist wenig bekannt, dass ein Burnout, beim ersten Mal scheinbar behoben werden kann.

Dabei wir dann vergessen, dass die Sinnlosigkeit nicht behoben wurde.  Das heißt, dass danach nicht geschaut wird.

Einen Sinn schaffen, einen Sinn stiften

Stell dir vor, Du erkennst diese Sinnlosigkeit.

Dann erst kannst du überlegen, warum es dich gibt.

Warum bist du hier?

Deinem ganzen Tun einen Sinn, etwas, das dich erfüllt, geben.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Leben an sich sinnlos ist. Das hört man immer wieder von Kindern. Spätestens da sollten unsere Alarmglocken angehen. Selbst Kinder erkennen keinen Sinn mehr in dem, was wir Erwachsenen ihnen vorleben.

Ja, und die Frage ist, warum nicht? Sollten wir nicht da ansetzen. Ihnen einen Sinn vorleben.

Doch dafür gibt es inzwischen eine ganze Industrie, die verhindert, dass es zu der Frage nach dem Sinn kommt.

Die Freizeitindustrie. Nicht Urlaub. Nein, um eine Depression zu verhindern, um in einer eigenen Welt zu leben. Unsere Freizeitindustrie, also die Computerspiele, Facebook, Instagram, dienen nur dazu, diese Depression offen ausbrechen zu lassen.

Nicht umsonst ist die Gamescom die größte Messe weltweit.

Deinen eigenen Sinn erkennen

Stell dir vor, jemand sagt zu dir, dass du schon alles bist, was du werden kannst.

Du hast schon gewonnen, weil sonst gäbe es dich nicht. Hilft dir das weiter?

Wahrscheinlich nicht.

Es braucht einen Sinn, warum du und dein Tun hier auf Erden Sinn macht.

Einfache Hilfsmittel

Ein erster Anker kann sein, etwas Sinnvolles zu tun. Mit den eigenen Händen. Etwas zu erschaffen.

Vom Sinnlosen in einen Zustand zu kommen, in dem man erkennt, dass schöpferisches Tun zufriedenstellt.

Tabus durchbrechen

Um auf der sicheren Seite anzukommen, muss man die erlernten  und verborgenen Tabus durchbrechen. Das ist nicht immer einfach, aber befreiend.

Und nichts kann hilfreicher sein, als zu erkennen, dass man keiner Norm gefallen muss.

Nur sich selbst.

Dann kommen wir zu einer Gesellschaft, in der jeder so sein darf, wie er ist.

Kinder, Eltern, Großeltern.

Wäre das nicht schön?

Alle glücklich vereint und freudig zuschauend, wie die nächste Generation befreit von Zwängen aufwächst.

Dafür bin ich gerne für jeden da. Dafür bin ich vor Jahren angetreten, lange nach meinen Eltern, aber mit dem Ziel, etwas bleibendes der Nachwelt zu hinterlassen. Weil meine Eltern den Zeitgeist lebten.

Schreibt mir einfach eine Email: kontakt@profiler4transformation.top

Oder guckt euch auf meiner Website um: https://profiler4transformation.top

Herzliche Grüße, Andreas Alexander Pütz

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